Gartenarbeiten im Januar

Gartenarbeiten im Januar




Was ist zu tun?


Nun, das kommt drauf an (das liebe ich ja... :-) )!

Im schlimmsten Fall ist der Januar ohne Schnee aber dafür mit viel Frost und eisigen Temperaturen. Dies setzt der Vegetation und den Tieren draußen enorm zu. Normalerweise ist der Januar der Monat, in welchem man mit den Planungen der kommenden Gartensaison beginnen kann, aber es ist auch der Monat, in welchem wir acht geben müssen auf unseren Garten.

Hier eine kleine To-Do-Liste:



Unerwünschte Bäume fällen

Da manchmal Bäume krank sind oder einfach zu groß werden, ist der Winter und besonders der Januar die beste Zeit, die Gartenbäume zu fällen. Bitte immer die örtlichen Satzungen der Gemeinden beachten!

Nistkästen und Futterstellen

Damit wir auch im kommenden Jahr wieder Freude an den kleinen Gartenhelfern der "Luftwaffe" haben, sollten nun alle Nistkästen, die bereits hängen, überprüft werden und ggf. gereinigt werden. Die Futterstellen regelmäßig nachlegen, auch wenn kein Schnee liegt, so ist doch oft die Kälte ein arger Feind der kleinen Piepmätze. Vielleicht hängst du noch ein paar Nistkästen auf? Und wenn du mal dabei bist: es gibt auch Nistkästen für Fledermäuse :-)

Schneelasten

Schnee ist grundsätzlich auf dem Garten wie eine kleine Schutzhaube. Aber wenn er zu schwer und dick ist, sollte er von den bruchgefährdeten Pflanzen abgeschüttelt werden.

Frostschutz

Ich hoffe, du hast deinen Weihnachtsbaum noch nicht entsorgt! Seine Äste abschneiden und als Frostschutz auf die Beete legen, gerade Rosen und empfindliche Pflanzen freuen sich und es kostet dich nichts!

Hast du den Obstbäumen wegen der Temperaturunterschiede einen Anstrich verpasst? Wenn nicht, hol das schnell nach, die Farbe dafür gibt es im Fachhandel und kostet nicht viel.

Pflanzenpflege

Tatsächlich werden auch im Januar Pflanzen geschnitten! Der sibirische Hartriegel sollte seine Vorjahrestriebe bodennah abgeschnitten bekommen, dann treibt er besser aus. Auch die Haselnuss kann jetzt geschnitten werden, triebt sie doch meist viel zu buschig aus.

Wühlmäuse

Da es gerade jetzt nicht viel Nahrungsangebote gibt, werden diese Ärgernisse recht gut auf Köderfallen reagieren. Lebend fangen oder Gift, nun, ich bin mehr der Ökotyp und benutze Lebendfallen. Die gefangenen Exemplare werden dann im Wald wieder ausgesetzt.

Planung

Oh, meine Lieblingsbeschäftigung um Januar! Kataloge raus, Online-Seiten aufklappen und los! Samen bestellen, überlegen, was wohin kommt und ob man etwas Exotisches versucht, wie in jedem Jahr darüber nachdenken, dem Kater ein Gartenverbot zu geben, den Gedanken aufgrund der Nichtmachbarkeit verwerfen, über Erfolge und Misserfolge des letzten Jahres nachdenken - hach, herrlich!


Und wo ich das gerade schreibe...hm....ich stürze mich denn nun in meine Planung, nee, erst hol ich mir noch eine Tasse Kaffee.... Tschühüüüüs!


Euer Gartenäffchen



1 Kommentar:

  1. Liebe Petra,
    tja wir Gärtner können auch im Winter nicht von unserem Hobby lassen ;)
    Einiges deiner To-Do-Liste steht auch bei mir immer an (bzw. wurde abgearbeitet). Allerdings das mit den Vögeln ist heuer nicht so einfach. Leider bleiben alle Futterstellen für Meisen und Co derzeit überall verwaist. Die Vögel sollten unsere Plätze kennen. Stehen doch im Sommer schon Sonnenblumen an der Stelle. Nisthöhlen gibt es dort auch immer ausreichend.
    Warum die Vögel diesen Winter "verschwunden" sind, darauf haben gerade auch die Vogelschützer keine Antwort. Ich hoffe einfach darauf, dass sie spätestens im Frühling alle wieder da sind und unsere aufgestellten Nisthöhlen wieder fleißig nutzen.

    ♥liche Grüße
    Ellen

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