Kompost

Man nennt den selbst gewonnenen Kompost das Gold des Gärtners. Die hier gewonnene "Erde" ist wie ein Turbodünger für die Beete. In meinem Garten habe ich 2 Thermokomposter. Beide werden regelmäßig befüllt. Unten ist eine kleine Klappe, hier entnehme ich die fertige Erde bei Bedarf und vermische sie mit normaler Blumenerde, wenn ich Kübel bepflanze. Wenn ich ein Beet aufbereite, arbeite ich diese Erde einfach ein.

Was gehört in den Kompost:

Gartenabfälle
Kleingeschnittene Äste
Pflanzenreste
Laub
Asche aus dem Kamin
Eierschalen
Kaffeefilter
Jeder Grünabfall aus der Küche
Tiermist in geringen Mengen

Was gehört nicht in den Kompost:

Speisereste
Plastik
Papier
Glas
Steine
Scherben
u.v.m.


Warum keine Speisereste?

Diese schimmeln und locken Ratten an. Beides ist sicher nicht erwünscht.

Kompostmethoden

offene Schichtung

irgendwo im Garten hat man genug Platz. Man wirft einfach alles, wie es kommt auf einen Haufen, die Kompostierung setzt ein und nach ca. 1 Jahr hat man das gewünschte Ergebnis. Man braucht nichts zu kaufen, aber es benötigt viel Platz.

Holzkomposter

Eine aus Latten gefertigte luftige Konstruktion, funktioniert sehr gut.

Thermokomposter

empfehlenswert bei enger Bebauung, da er wenig Geruchsbildung hat (gar keine) und in sehr kurzer Zeit guten Kompost liefert.In der Anschaffung etwas teurer.

Zur Geruchsbildung:

Ein guter Kompost riecht nicht. Wenn er stinkt, hat man etwas falsch gemacht. Hier kann man nur noch umschichten und mit der Beimengung von grobem Material für Sauerstoff sorgen, das dürfte den Gärprozess stoppen.

Man kann Kompostbeschleuniger verwenden und zusätzlich Würmer kaufen und in den Kompost geben. Nun, kann man. Ich halte hiervon nichts, denn wenn man als Gartenäffchen etwas lernen muss, dann ist es Geduld.

 Der Kompost wird schon.... :-)




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