Bewässerung im Garten

Wer Pflanzen hat, muss auch gießen. Da ich viele Kübel und Hochbeete habe, ist das Gießen gerade in der Sommerzeit mein tägliches Fitnessprogramm. Blumenkästen und Kübel, die keinen Regen abbekommen, müssen ungleich häufiger gegossen werden. Neu angelegte Beete und frisch gepflanzte oder gesäte Pflanzen und Samen müssen angegossen werden. 

Wasser kostet Geld. Wer in seinem Garten einen eigenen Brunnen hat und das Grundwasser nutzen kann, Gratulation. Diese Art der Bewässerung ist bei entsprechender Wasserqualität vorzuziehen. Aber es geht auch anders. 

Regenwasser steht nahezu jedem mehr oder weniger zur Verfügung. Die Installation eines Auffangbehälters kann sich schnell lohnen. Angefangen habe ich mit einer 300-l-Tonne am Kaninchenstall, das Dach bekam eine Dachrinne.


Um das Wasser aus der Tonne entnehmen zu können, steht sie auf einem Fuß und hat einen Wasserhahn.


Die Höhe ist genau richtig für eine Gießkanne. Ganz wichtig ist die Abdeckung des Fasses mit einem festen Deckel, damit keine kleinen Kinder oder Tiere hineinfallen. 

Die 300 l sind in meinem Garten bei großer Trockenheit innerhalb von 2 Tagen verbraucht. Schnell habe ich gemerkt, dass ich eine weitere Auffangmöglichkeit brauchte. Nun ist das Garagendach meine neue Wasserquelle. In der Garage wurde an die Dachrinne ein 1000 l - Fass angeschlossen. 


Es steht auf 3 Paletten, welche wiederum eine gute Höhe für die Gießkanne ergeben. Hier der Entnahmehahn mit einem flexiblen Schlauch daran.


Der Zulauf des Wassers befindet sich oben auf dem Fass, hinten ist ein Überlauf angeschlossen, der das zuviel nachströmende Wasser wieder in die Regenrinne befördert.



Hiermit und zusammen mit dem 300 l Fass komme ich nun gut eine Woche hin, danach muss ich dann leider noch zum Wasser aus der Leitung greifen, aber hier fällt mir bestimmt noch etwas ein.


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