Zeitreisen und Blogs

Zeitreisen und Blogs

ein kleiner Einblick in mein Hirn

Grünes Gewusel - wie in meinem Kopf :-)

So ein Blog ist ja so eine Sache. Die Freunde glauben, man ist nun wirklich geistig so degeneriert, dass man seine beginnende Alters-Schizophrenie mit dem Schreiben mehr oder weniger geistreicher Artikel verbringt, andere glauben, man habe gar keine Freunde und müsse sich halt auf diesem Weg mitteilen, wieder andere denken, man hätte ein übersteigertes Ego. 

Aha, dass man das macht, weil man einen irren Spaß dran hat und diese Bloggerei wie eine Sucht ist, die man nicht mehr lassen kann....auf diese Idee kommt keiner. Dass einen der geistige Alltag kaum fordert und man das Hirn auch mal auf Reisen schicken muss, dass ist wohl in unserer dumpfen Welt kaum mehr vorstellbar.

Nun, begeben wir uns einmal auf eine Zeitreise in die Vergangenheit:

In einer Zeit, als es noch keine Buchstaben und natürlich noch keine Computer gab, da waren einige unserer Vorfahren mit Feuereifer dabei, ihre Handabdrücke an Höhlenwänden zu hinterlassen - die ersten Blogger der Menschheit traten aus dem Schattendasein der Jäger-Sammler-Masse heraus!

Die Pyramiden - vollgekritzelt bis zum obersten Stein - alles Blogger! Und sogar im Mittelalter, als der gemeine Mitteleuropäer die Sache mit den Buchstaben erfolgreich aus seinem Hirn verdrängt hatte, da gab es Walter, den Minnesänger, er verbreitete seine Gedanken halt in Liedern - ein Blogger! 

Widmen wir uns den großen Literaten: Goethe, Schiller, Shakespeare  - wenn die ein Internet gehabt hätten, wäre "Romeo und Julia" sicher ein e-Book oder ein Newsletter geworden und "Die Glocke" ein toller Freitags-Post mit diversen Klicks.

Ich will nicht behaupten, dass alle Blogger ein Shakespeare-Niveau haben, aber die Intension dürfte ähnlich sein. Wie gerne begebe ich mich auf die Suche nach literarischem Gedanken-Futter in den Blogs anderer - eine unerschöpfliche Quelle der Hirnakrobatik, einfach wundervoll! Nirgends sonst ist die ganze Vielfalt des menschlichen Denkens so breit gefächert wie in der Blogger-Welt - hach, herrlich!!

Kurze Zusammenfassung: 

Der gemeine Blogger ist also der Höhlenmensch der Neuzeit - hm....neee, der Blogger ist der Minnesänger des Internet...neee...auch nicht...der Blogger ist der Shakespeare der Gegenwart...naja, vielleicht nicht jeder, aber wir kommen der Sache näher. Alles in allem ist die Bloggerei ein Hobby, ein Beruf und für viele ein Lebensinhalt. Bei mir ist es ein Hirn-Hobby (lustiges Wort....hihiii), ja, das kommt hin.

Noch was in eigener Sache:

An all die Chantalles und Käwins da draußen: 

1) habt ihr niemals bis hierhin gelesen, wie auch

2) hat dieser Post kaum Bilder, ja, sowas gibts!

3) fangt an, wenigstens euren Namen mal fehlerfrei zu schreiben, wenn ihr den Hartz-VI-Antrag versucht auszufüllen, wenigstens den Namen...bitte...

4) zieht die Hose endlich mal über euren Arsch, das ist seit 10 Jahren out

5) Alle Groß geschriebenen Worte oben sind keine Fremdworte und nicht Latein

6) macht die Fluppe aus, hört das Saufen auf und denkt mal über euer Leben nach!

7) diese Drecks-Käppies nach hinten zu tragen lässt euch noch verblödeter aussehen, als ihr es eh schon seit, also dreht die speckigen Dinger wenigstens nach vorne, das nennt man dann künstliche Intelligenz.

So, ich hoffe euch hat dieser kleine Ausflug in meine nicht-Garten-Gedankenwelt gefallen!

Euer Gartenäffchen




Kommentare:

  1. :p Ein lustiger Artikel so früh am Morgen! Mir gehts da ähnlich. Vorurteile und Schubladendenken! Aber umgekehrt müssen wir selbst aufpassen, keine Schubladen bereit zu stellen ;-). lg Nadine von Nanniswelt

    AntwortenLöschen
  2. Liebes Gartenäffchen,
    Ja, ich pflichte dir bei: kein Käääwin hat bis zu deinem "Hilferuf" durchgehalten... der hängt immer noch beim Tittenwackelvideo in Endlosschleife bei FB fest. Schade eigentlich. Sind aber auch zu viele und vor allem zu lange Sätze. Sag einfach: "Alta, isch weiß wo dein Haus wohnt"... da kommst du vielleicht eher an 😉 Meine Blogger-Intention ist mir selbst noch nicht ganz bewusst. Ich nehme sie sehr dynamisch war: sie reicht von Shakespeare der Gegenwart bis Emotions-Ebay (wenn meine gefrusteten Gedanken, welche ich nicht mehr benötige jemand anderem eine Freude machen). Ich such mal weiter nach dem Intentions-Gleichgewicht...
    LG

    AntwortenLöschen